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Zeckenabwehr mit Kokosöl

Alle Jahre wieder stehen wir Hundehalter vor dem Problem der Zeckenabwehr. In den letzen Jahren habe ich viele natürliche Methoden der Zeckenabwehr probiert.

Im Sommer des letzten Jahres ist mir eine Studie über die abschreckende Wirkung von natürlichem Bio-Kokos-Öl gegen Zecken im WWW über den Weg "gegoogelt". Prof. Dr. Monika Hilker, Dr. Olaf Kahl und Dr. Hans Dautel aus der Arbeitsgruppe Angewandte Zoologie/Ökologie der Tiere an der FU Berlin haben die abschreckende Wirkung von Laurinsäure auf Zecken entdeckt. In konkreten Labortests haben sie nachgewiesen, dass bereits bei einer 10% Laurinsäure-Lösung zwischen 81 und 100 % der Versuchs-Zecken das Weite suchten. Die Studie kann ich leider nicht mehr verlinken, da dieser Link nicht mehr zu öffnen ist.

Ich habe im Spätsommer 2013 mit dem Kokosöl angefangen und habe nur positve Erfahrungen gemacht. Das wichtigste ist die Qualität der Kokosöl - naturbelassen und Bio, denn nur dieses Kokosöl enthält bis 45 bis 60 % Laurinsäure. Sie gehört zu den gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren. Also bitte nicht im Supermarkt das industriell verarbeitete Kokosöl kaufen, denn es enthält weit weniger Laurinsäure als ein naturbelassenes Produkt.

Meine Fellnasen bekamen Kokosöl auf das Futter (je 10kg Hund etwa 1 TL) und vor dem morgendlichen Spaziergang wurden Beine, Bauch und die Brust mit dem Kokosöl eingerieben. Das Kokosöl schmilzt sofort in den Händen und lässt sich so super verteilen. Bei langfelligen Hunden auf jeden Fall die Beine und den Bauch einreiben, das ist das Fell oft nicht gar so lang und wird nicht fettig. Allerdings nimmt das Haar das Fett auch auf. Eine morgendiche Einreibung reicht für den Tag, zumindest war es bei uns so.

Max hat Kokosöl auch schon mal von meiner "Stulle" geschleckt - das Brot hat er dann für mich gelassen.

 

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